Nachwuchspreis

Die 1926 gegründete Georg-Agricola-Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur e.V. zählt zu den traditionsreichen Einrichtungen der Wissenschaftsförderung in Deutschland. Der Nachwuchspreis wird im Rahmen der Jahrestagungen an die jeweils beste der eingereichten und im Vorjahr abgeschlossenen Arbeiten verliehen.

  • 300,00 € Förderpreis für Bachelor- und Masterarbeiten
  • 700,00 € Förderpreis für Dissertationen und Habilitationen

Bewerben können sich:

  • Bewerber/innen mit einer im Vorjahr abgeschlossenen wissenschaftlichen Abschlussarbeit aus dem Themenbereich Technikgeschichte und/oder Industriekultur
    • Bachelor- oder Masterarbeit mit einer Bewertungsnote “sehr gut”
    • Dissertation oder Habilitation mit einem Gutachten der betreuenden Hochschullehrer

Wie bewerbe ich mich?

Senden Sie Ihre Bewerbung zusammen mit

  • drei Exemplaren der Arbeit,
  • der Benotung bzw. den Gutachten,
  • dem curriculum vitae des Autors/der Autorin

jeweils bis zum 31. März an die im Seitenfuss angegebene Anschrift der Geschäftsstelle.

Aktuell wurde die Bewerbungsfrist bis zum 30. April 2017 verlängert.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger:

2016 Sebastian STAHN (Kategorie Bachelor- und Masterarbeiten)

  • Von der Kamera zum Schließzylinder. Die Produktgeschichte der Zeiss Ikon AG und die Etablierung des Profilzylinders als Standard in der Sicherheitstechnik, 1919 - 1999

2015 Patrick WIEDUWILT, M.Sc. (Kategorie Bachelor- und Masterarbeiten)

  • Potentielle Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Sichtbeziehungen von Welterbestätten: Eine GIS-gestützte Analyse am Beispiel der Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge / Krušnohoří

2015 Dr. Andreas HAKA (Kategorie Dissertationen und Habilitationen)

  • Soziale Netzwerke im Maschinenbau an deutschen Hochschul- und außeruniversitären Forschungseinrichtungen 1920 - 1970

2015 Dr. Eike-Christian HEINEN (Kategorie Dissertationen und Habilitationen)

  • Vom großen Graben. Die Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals

2014 Dr. Daniela WALTHER

  • Neue Konzepte zur ökonomischen Analyse der Industriedenkmalpflege in Deutschland

2013 Dr. Neill BUSSE

  • Die chemische Elite. Das Netzwerk Justus Liebigs und seiner Schüler

2012 Dr. des. Fabian KRÄMER

  • Wie gelangte ein Zentaur ins frühneuzeitliche London? Lektüre und Beobachtung in der europäischen Naturforschung, ca. 1550-1750

2011 Dr. Sonja PETERSEN

  • Vom “Schwachstarktastenkasten” und seinen Fabrikanten. Wissensräume im Klavierbau des 19. und 20. Jahrhunderts.

2010 Dr. Viola Kristin BALZ

  • Zwischen Wirkung und Erfahrung - Psychopharmaka neu denken: Eine historische Analyse der Wirksamkeitskonstruktionen der Neuroleptika in der BRD, 1950 - 1980

2009 Dr. Philipp AUMANN

  • Mode und Methode. Die Kybernetik in der Bundesrepublik Deutschland

2008 Dr. Christian KEHRT

  • Moderne Krieger. Die Technisierung der Kriegserfahrung deutscher Militärpiloten, 1908-1945

2007 Dr. Christian FORSTNER

  • Quantenmechanik im Kalten Krieg. David Bohm und Richard Feynman

2006 Dr. Matthias SCHEMMEL

  • The English Galileo: Thomas Harriot´s Work on Motion as an Example of Preclassical Mechanics

2005 Dr. Inken K. REBENTROST

  • “Das Labor in der Box”. Die Entwicklung einer Technik zur Reinigung von Nukleinsäuren und ihre Bedeutung für die Gründungsgeschichte eines der ersten deutschen Biotechnologieunternehmen

2004 Dr. Thomas GROSSBÖLTING

  • “Im Reich der Arbeit”. Die Repräsentation gesellschaftlicher Ordnung in den deutschen Industrie- und Gewerbeausstellungen 1790-1913

2003 Dr. Andreas FICKERS

  • Politique de la grandeur vs. Made in Germany

2002 kein Preis vergeben

2001 Anne SUDROW, M.A.

  • Die “Schuhprüfstrecke” im Konzentrationslager Sachsenhausen:Ein Fall von Industrieforschung im Nationalsozialismus

2001 Dr. Michael FARRENKOPF

  • Schlagwetter und Kohlenstaub. Das Explosionsrisiko im industriellen Ruhrbergbau, 1850 - 1914

2000 Dipl.-Biologin Kärin NICKELSEN

  • Pflanzenzeichnungen des 18. Jahrhunderts zwischen Naturtreue und Theorie

1999 Dr. Ulrike FELL

  • Disziplin, Profession und Nation: Die Ideologie der Chemie in Frankreich vom Zweiten Kaiserreich bis in die Zwischenkriegszeit

1998 Dr. Annette JOSEPHS

  • Der Kampf gegen die Unfruchtbarkeit. Zeugungstheorien und therapeutische Maßnahmen von den Anfängen bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts

1997 Dr. Joachim STOCKLÖV

  • Arthur Hantsch. Wegbereiter der physikalischen Chemie

1996 Dipl.-Physiker Christian SICHAU

  • Der Joule-Thomson-Effekt. Der Versuch einer Replikation

1995 Dipl.-Physiker Kai HANDEL

  • Historische Entwicklung der mikroskopischen Theorie der Supraleitung

1994 Dr. Frank HOLL

  • Produktion und Distribution wissenschaftlicher Literatur von 1913 bis 1933. Der Physiker Max Born und sein Verleger Ferdinand Springer

1991 - 1993 kein Preis vergeben

1990 Reinald SCHRÖDER, M.A.

  • Die Industrialisierung des Buchdruckgewerbes in Deutschland im 19. Jahrhundert und ihre Folgen

1989 Hans-Luidger DIENEL, M.A.

  • Naturvorstellungen deutscher Ingenieure 1871-1914